Helfen Sie mit eine vernünftige Energiewende zu gestalten

Energiepolitik im Einklang mit Mensch und Natur

Eine sinnvolle Energiepolitik muss Ausgewogenheit zwischen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit herstellen.

Lässt sie die Wirtschaftlichkeit außer Acht, führt dies zu hohen Strompreisen, die energieintensive, industriell in Deutschland hergestellte Produkte verteuert und damit unsere Exportwirtschaft schwächt, die Innovationen der Industrie und der Privatleute verringert, die gleichzeitig Geringverdienende stärker belastet, soziale Unterschiede verschärft und undemokratischen politischen Kräften Auftrieb gibt.

Verzichtet sie auf Versorgungssicherheit, so drohen uns bei einer hauptsächlich auf wetterabhängigen volatilen Quellen ausgerichteten Energieerzeugung Stromengpässe oder gar -ausfälle, deren Auswirkungen nicht nur für die Wirtschaft sondern auch für unsere Infrastruktur und damit für jeden einzelnen von uns immens sein können.

Blendet sie die Umweltverträglichkeit aus, gefährdet sie so wichtige Naturgüter wie Grundwasser und Böden, die ihrerseits als Wasserspeicher und -filter dienen, sowie Artenvielfalt und Gesundheit der betroffenen Bevölkerung.

 

 

Für den Menschen

 

mit der Natur

 

mit Kompetenz

 

und Weitsicht

Energieerzeugung im Wandel

Entscheide, wie wir leben wollen

Die aktuelle Energiewende mit ausschließlich Erneuerbaren ist ineffektiv, teuer und hilft dem Klima nicht wirklich. Die aktuellen, politisch gesetzten Rahmenbedingungen führen zu einer immer mehr unumkehrbaren Zerstörung von Landschaften, starken Einschränkungen der Lebensqualität der Bewohner ganzer Landstriche. Subventionsgetriebene Anreize basierend auf volatilen Energieformen wie Windkraft und Solar garantieren einigen wenigen Anlagenbauern und Betreibern Erträge auf Jahrzehnte, mit wenig Nutzen für unser Klima und mit negativen Folgen für die Bezahlbarkeit und Stabilität unserer Stromversorgung.

 

Mengerschied

Rhein-Hunsrück

Naheland

Nahe

Hümmerich

Neuwied

Giebelwald Wanderung

Altenkirchen

Windrad im Aufbau

Waldweg

Bocksrück

WEA Zufahrt (2014)

Mengerschied

WEA Natur (2013)

Windrad im Aufbau

Zwischenlager

Über uns

Ziele und Motivation

Das Bündnis Energiewende für Mensch und Natur e.V.

steht für eine ökologisch, sozial, technisch und volkswirtschaftlich sinnvolle Energiewende.

Gemeinsam stark ist unsere Motivation!

 

Das Bündnis im Schnelldurchlauf Video

UNSERE Energiewende

Mythos und Faktencheck

"Strom wird durch Erneuerbare Energien unschlagbar günstig"

Fakt: Deutschland hatte im ersten Halbjahr 2025 mit 0,38 € pro kWh europaweit die höchsten Strompreise für Privathaushalte [1]

Und in diesen Strompreis ist die ursprüngliche EEG-Umlage, die früher durch die Privatkunden mit dem Strompreis bezahlt wurde, noch nicht eingerechnet: Die mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien garantierten Vergütungen zur Stromerzeugung werden nun einfach auf mehr Menschen verteilt und aus Steuermitteln bezahlt.

Auffallend ist auch, dass Länder, die einen erhöhten Anteil an nicht volatilen Quellen zur Stromerzeugung (z.B. Kernkraft bzw. Wasserkraft) haben, deutlich niedrigere Strompreise für Privatkunden haben (Frankreich und Schweden: 0,27 €/kWh [1] bzw. Norwegen 0,186 USD/kWh [2]).

Quellen:
[1] https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/
    strompreise.html
[2] https://de.globalpetrolprices.com/Norway/electricity_prices/

Stromverbrauch in Deutschland

Deutschland flexibel Stromland

Der Bruttostromverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2024 bei rund 512 Terawattstunden. Damit lag er  unter dem Niveau des Jahres 1990.

Der größte Stromverbraucher in Deutschland war im Jahr 2023, sowie zehn Jahre zuvor, die Industrie. Fast die Hälfte des Stroms wurde von der genannten Verbrauchergruppe genutzt – das entspricht rund 201 Terawattstunden. Die Gruppen „Gewerbe, Handel, Dienstleistungen“ und „Haushalte“ verbrauchten jeweils rund ein Viertel des gesamten Stroms in Deutschland, ein weiteres Viertel Haushalte und ca. 3 Prozent Verkehr.

Der Energiebedarf der deutschen Volkswirtschaft wird nur in geringem Maße durch Strom gedeckt. So ist der deutsche Stromverbrauch nur ca. 21 % des deutschen Endenergieverbrauchs. Die wichtigsten Energieträger im Endenergieverbrauch wie auch im Primärenergieverbrauch Deutschlands sind Öl und Gas. Diese beiden Energieträger dienen nur in zweiter Linie der Stromerzeugung. Nur ein Viertel des Gasverbrauchs geht in die Stromerzeugung, mit Öl wird in Deutschland praktisch kein Strom mehr erzeugt.[1]

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung_in_Deutschland
Foto von Mihail Cioinica auf Unsplash

30 Jahre Energiewende

Vorreiter  "Erneuerbare" mit über 30000 Windrädern an Land

Das Kraftwerk Niederaußem ist eines von der RWE Power mit Braunkohle betriebenes Grundlastkraftwerk in Bergheim Niederaußem im Rhein-Erft-Kreis. Mit einer Gesamtleistung von 2.220 MW netto ist es - Stand 2024 - das größte Kraftwerk Deutschlands. Mit einem CO2-Ausstoß von 16,1 Mio. Tonnen verursachte das Kraftwerk im Jahr 2021 zugleich die dritthöchsten Treibhausemissionen in der europäischen Union.[1]

4 der ersten 5 Kraftwerke mit den höchsten Treibhausemissionen in der europäischen Union kommen ebenfalls aus Deutschland. Und die Abschaltung der Kraftwerke ist nicht vor Ende 2028 / Mitte 2030 geplant!

[1] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Niederaußem

Treibhausgase europäischer Kraftwerke

Foto von Wikipedia, Stodtmeister, KW Niederaußem (2011) Lizenz: CC BY 3.0

Letzte Neuigkeiten

Unsere Stromversorgung im Januar 2026

Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen im Januar 2026 

In Deutschland sind Ende Januar 2026 ca. 31.000 Windenergie-Anlagen mit 77.849 MW (77,8 GW) Nennleistung und knapp 5 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit 117.927 MW (117,9 GW) Nennleistung installiert. 

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Betrachtungen zum Blackout in Spanien 04/25

Das Fazit aus den bisher bekannt gewordenen Fakten des Blackouts vom 28.04.2025 auf der iberischen Halbinsel: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wurde das Auslösen des Blackouts durch die Kombination des sehr hohen Anteils an Photovoltaik zum Zeitpunkt der großflächigen Abschaltung, des geringen Anteils an Kraftwerksleistung konventioneller Anlagen und der geographisch bedingten minimalen Anbindung an das Europäische Netz mit der eingeschränkten Möglichkeit der Frequenzstabilisierung über die Koppelstellen begünstigt.

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