Die Akzeptanz der Energiewende ist nur noch dort vorhanden,
wo das Wissen um ihre Auswirkungen fehlt!

16.3.2018 Julia Klöckner traf sich mit dem Bündnisvorstand

 

 Die neue Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, traf sich bereits zwei Tage nach ihrer Ernennung zu einem ersten Gespräch mit Vorstandsmitgliedern und Beratern des Bündnisses Energiewende für Mensch und Natur e.V., dem gegenwärtig 56 Bürgerinitiativen aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland angehören.

Dabei ging es um die Entwicklung des ländlichen Raums nicht nur für Digitalausbau, bessere Finanzausstattung und modernen Verkehr, sondern insbesondere auch um die achtsame Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaften. Beispielsweise zeigen sich unüberbrückbare Gegensätze zwischen der Verunstaltung ländlicher Horizonte mit riesenhaften Windindustrieanlagen und den schier verzweifelten Bemühungen um eine touristische Aufwertung derselben Regionen. Und nicht nur der Tourismus wird beeinträchtigt, sondern in noch ungleich stärkerem Maß die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung sowie der Natur- und Artenschutz.
Julia Klöckner fand Zustimmung zu ihrer Kritik an der grotesken Situation, dass in den Städten über die Zukunft des ländlichen Raums entschieden wird. Durch die ungleich höheren Bevölkerungszahlen und Wählerstimmen sowie das Übergewicht ihrer politischen Einflussmöglichkeiten befinden Leute, die in Hochhäusern wohnen und das Landleben allenfalls von Sonntagsausflügen her kennen, über das Wohl und Wehe der Menschen dort. Ganz zu schweigen von den immensen Schäden an und in der Natur. Julia Klöckner konkret: „Es darf nicht sein, dass der ländliche Raum von den Städten zur Rumpelkammer gemacht wird!“
Beim Gespräch mit dem Bündnisvorstand interessierte sich die Ministerin besonders auch für dessen energiepolitische Standpunkte. Das Scheitern der Energiewende, die doch in Wahrheit lediglich eine völlig unzureichende und absolut unzuverlässige Elektrizitätserzeugungswende ist, wurde ihr sowohl in physikalischer und technischer Hinsicht als auch unter den Aspekten der gänzlich ausbleibenden Wirtschaftlichkeit nach dem Wegfall der EEG-Subventionen erläutert.
Die Gesprächsrunde vereinbarte, diesen freimütigen Austausch der Erkenntnisse, Meinungen und Perspektiven fortzusetzen.

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Bündnis Energiewende für Mensch & Natur

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